Feuerlöscher Test und Preisvergleich – Brandschutz und Informationen

Feuerlöscher Test und Preisvergleich

Ein Feuerlöscher kann Leben retten und gehört eigentlich in jeden gut sortierten Haushalt zum Brandschutz und für ein sicheres Gefühl zu Hause dazu. Denn durch Kerzen oder beim Kochen und Braten kann es schnell zu einem Brand kommen. Sie möchten jetzt das richtige Löschmittel kaufen? Dann beachten Sie unseren Feuerlöscher Test und die Informationen auf dieser Seite.

Immer sicher im Haushalt und im Auto – Feuerlöscher Test

Feuerlöscher Test

  • Beschreibung
  • Testnote
  • Löschkraft
  • Löschmenge
  • Umweltfreundlichkeit
  • Brandklasse A
  • Brandklasse B
  • Brandklasse C
  • Brandklasse D
  • Brandklasse F
  • Preis/Leistung
  • Testbericht

Warum sollte man einen Feuerlöscher kaufen?

Denn die Schäden, die durch Haushaltsbrände verursacht werden, sind dabei ungleich höher, als das was ein Feuerlöscher aus unserem Test kostet. In den hier aufgeführten Modellen finden Sie verschiedene Modelle für Ihre  Bedürfnisse.

Im Handel kann man zahlreiche Feuerlöscher kaufen. Mit einem Kauf kann man grundsetzlich nichts falsch machen, so lange man die Brandklassen beachtet. Denn alle Hersteller sind dazu verpflichtet, den Normen entsprechende Feuerlöscher herzustellen. Trotzdem ist es nützlich, sich über die jeweiligen Feuerlöscher in unserem Test zu informieren und Preise zu vergleichen. In den hier vorgestellten Feuerlöscher Tests wird auf die jeweilige Löschwirkung im Brandfall eingegangen und welche Vor- und Nachteile das jeweilige Modell im Brandschutz hat.

Nachstehend finden Sie im Feuerlöscher Test viele kostenlose Informationen um den Feuerlöscher auszuwählen, den Sie für Ihr Eigenheim benötigen. Außerdem erfahren Sie noch mehr zum Gebrauch und Einsatz von Feuerlöschern im Brandschutz.

Feuerlöscher Brandklassen – Informationen

Die 5 Brandklassen in denen Brände unterteilt werden ist bei der Auswahl eines Feuerlöschers enorm wichtig weil nicht jede Brandart von jedem Löschmittel bekämpft werden kann. So werden Fettbrände von Wasser z.B. nur noch verschlimmert und es kann zu Explosionen kommen.

Unterschieden werden die 5 Brandklassen in A, B, C, D und F. Jeder Feuerlöscher ist mit einem oder mehreren dieser Brandklassen gekennzeichnet, so dass Sie immer wissen, für welchen Zweck dieser geeignet ist.

Brandklasse A – feste bzw. glutbildene Stoffe

Brandklasse A bezeichnet Brände aus festen, hauptsächlich organischen Stoffen. Diese verbrennen meist durch Bildung von Glut. Bevorzugte Löschmittel sind z.B. Wasser, Schaum und ABC-Pulver.

Brandklasse B – flüssige bzw. flüssigwerdende Stoffe

Zu dieser Brandklasse gehören Brände von z.B. Alkohol, Benzin Lacke, Öle, Wachs, Kunststoff, Teer uvam. Sie umfasst Brände aus Stoffen die entweder im flüssigen Zustand brennbar sind oder aber durch Hitze flüssig werden.

Brandklasse C – gasförmige Stoffe

Alle Brände die durch Entflammung von Gasen entstehen, unterliegen der Brandklasse C. Zu diesen gehören unter anderem Erdgas, Butangas, Methan oder auch Wasserstoff. Feuerlöscher diesem Einsatzzweckes sind mit einem Rohr ausgestattet, um das Löschmittel ohne Verletzungsrisiko so nah wie möglich an die Gasflamme zu bringen.Eingesetzt werden für Gasbrände Kohlenstoffdioxid, Schaum, BC/ABC-Pulver.

Brandklasse D – brennbare metallische Stoffe

Auch Metalle können brennen wie z.B. Aluminium, Magnesium und auch Natrium. Gelöscht werden diese Brände mit Feuerlöscher der Klasse D. Sie enthalten sog. D-Pulver. Außerdem kann mit trockenem Sand oder Zement gelöscht werden.

Brandklasse F – Speisefette bzw. Speiseöle

Brände von pflanzlichen oder tierischen Speiseölen und Fetten gehören in die Brandklasse F. Sie entstehen oft in Friteusen, Pfannen oder anderen Frittiergeräten. Wichtig ist hier: NIE mit Wasser löschen, da Wasser bei den hohen Temperaturen von Fettbränden zerstäubt und eine Stichflamme erzeugt. Diese ist sehr gefährlich und kann umliegende Gegenstände zusätzlich in Brand stecken, wodurch das Feuer nur verschlimmert wird.

Auf Grund dieser besonderen Brandeigenschaft wurde den Fett- und Ölbränden eine eigene Brandklasse zugeordnet. Fettbrände werden u.a. mit Kohlenstoffdioxid oder speziellen Fettbrandlöschern gelöscht.

Alte Brandklasse E

Früher hatten Brände elektrischer Geräte eine eigene Brandklasse. Diese wurde jedoch abgeschafft. Brände elektronischer Geräte können nun mit jedem Feuerlöscher gelöscht werden. Lediglich zu beachten ist, dass der Sicherheitsabstand eingehalten wird und die Feuerlöscher nur bei niederspannigen Bränden eingesetzt werden.

Bei Bränden von Hochspannungsgeräten droht Lebensgefahr durch elektrischen Schlag. Nutzen Sie hier also bitte den Feuerlöscher mit entsprechender Vor- und Weitsicht.

Feuerlöscher-Aufbau

Es gibt drei unterschiedliche Formen wie ein Feuerlöscher aufgebaut sein kann. Die Bauart legt dabei fest, wie der Betriebsdruck erzeugt  und gespeichert werden kann. Die Feuerlöscher im Test unterscheiden sich dabei nach:

  • Aufladelöscher
  • Dauerlöscher
  • Gaslöscher

Aufladelöscher im Feuerlöscher Test

Die qualitativste Feuerlöscherart im Feuerlöscher Test ist der Aufladelöscher. Dadurch, dass Treibgas und Löschmittel voneinander getrennt aufbewahrt werden, ist diese Bauart die sicherste.  Ebenso ist es möglich durch die Zweikomponenten-Bauart die Betriebsmittel unabhängig von einander auszutauschen. Dies ist aber auch ein Sicherheitsaspekt, wodurch sichergestellt wird, dass der Feuerlöscher nicht unbeabsichtigt „losgeht“.

Beim Aufladelöscher wird der Treibgasbehälter entweder innhalb des Löschmittels oder außerhalb angebracht. Erst wenn der Auslöser getätigt wird ströhmt das Gas durch die nun entstehende Verbindung in den Löschmittelbehälter und baut den nötigen Druck auf.

Dadurch ist der Feuerlöscher „geladen“ und das Löschmittel wird ausgestoßen.

Vorteile von Aufladefeuerlöschern:

  • qualitativ hochwertiger Feuerlöscher
  • beste Löschwirkung im Vergleich zu den anderen Bauarten
  • Fehlfunktion auf Grund von getrennter 2-Komponentenaufbewahrung so gut wie ausgeschlossen
  • Wartung ist einfach und kostengünstig, langfristige Einsparungen werden so ermöglicht
  • sichere Verwendung da das Löschmittel erst vor Benutzung mit Treibgas in Berührung kommt.

Nachteile von Aufladefeuerlöschern:

  • Aufladezeit beträgt ca. 4 Sekunden, ein sofortiger Einsatz ist daher nur bedingt möglich
  • Konstruktionsbedingt ist der Anschaffungspreis höher

Gaslöscher – CO2 Feuerlöscher im Feuerlöscher Test

Die Im Feuerlöscher Test aufgeführten Gaslöscher verwenden das Prinzip der Druckspeicherung.  Hierbei sind Löschmittel und Treibmittel gleich, nämlich Kohlenstoffdioxid. Sie löschen das Feuer durch ersticken. Da Feuer Sauerstoff zum Brennen benötigt, kann durch die Zufuhr von CO2 die Brenngrundlage entzogen werden.

Vorteile von Gasfeuerlöschern:

  • CO2 ist rückstandslos. Dadurch ist dieser Feuerlöscher besonders für elektrische Geräte geeignet. Beliebt ist er in der Datenverarbeitung, um z.B. nicht Feuer beschädigt Festplatten nun doch durch Löschmittel zu zerstören.
  • die Bedienung ist äußerst einfach

Nachteile von Gasfeuerlöschern:

  • relativ teuer
  • TÜV Prüfung alle zehn Jahre laut Druckbehälterverordnung
  • das Löschgas ist in hohen Konzentrationen giftig und kann zu Erstickungsanfällen in geschlossenen Räumen führen
  • Vorsicht bei der Verwendung auf Grund des hohen Drucks

Dauerdrucklöscher im Feuerlöscher Test

Bei den Dauerdruckfeuerlöscher aus dem Feuerlöscher Test, sind beide Komponenten in einem Behälter untergebracht. Daraus resultiert, dass der Löschmittelbehälter ständig unter Druck steht und sofort auslöst, wenn der Auslöser getätigt wird. Das Löschmittel wird dann über die Komponenten bis zur Ausspritzdüse geleitet und kann dosiert verwendet werden. Die Benutzung gegenüber dem Aufladefeuerlöscher ist etwas einfacher, da die Löschfunktion direkt einsetzt und eine Verzögerung nicht entsteht.

Vorteile des Dauerdruckfeuerlöschers:

  • baubedingt sind Dauerdruckfeuerlöscher meist günstig
  • sofort nach Auslösen beginnt der Löschvorgang
  • einfache Bedienung

Nachteile des Dauerdruckfeuerlöschers:

  • der Behälter steht unter Dauerdruck wodurch schon eine geringe Undichtheit zu Druckverlust führen kann und der Feuerlöscher damit unbrauchtbar wird
  • TÜV Prüfung alle zehn Jahre laut Druckbehälterverordnung
  • Löschwirkung ist geringer als bei Aufladefeuerlöscher

Feuerlöscher kaufen – eine Checkliste

  • Vor welcher Art von Brand möchten Sie sich schützen?
  • Wann muss der Feuerlöscher gewartet werden?
  • Füllmenge von Feuerlöschern
  • Vorherige Information vor Inbetriebname

Zuvor haben Sie von den Brandklassen gelesen. Diese sind maßgebend für den Kauf des richtigen Feuerlöschers. Die entsprechende Brandklasse stellt für den richtigen Kauf eine Grundlegende Entscheidung da. So wird Ihnen ein Wasserfeuerlöscher bei Küchenbränden nur bedingt Schutz liefern und ein Schaumfeuerlöscher kann elektronische Geräte im Büro zerstören und Daten unlesbar machen.

Damit einhergehend ist die Größe und damit Füllmenge. Aber auch das Alter spielt eine Rolle. Denn Feuerlöscher müssen in unterschiedlichen Zeitintervallen gewartet werden. Nur so ist der Schutz gewährleistet.

Zum Schluss sollte sich jeder der den Feuerlöscher bedienen können muss, informieren, wie das Gerät zu bedienen ist. Diese Schritte müssen geläuftig bleiben und es schadet nicht, diese regelmäßig im Kopf zu wiederholen. So kann im Ernstfall schnell und effektiv Hile geleistet werden.

Feuerlöscher Pflicht

Während in Betrieben und öffentlichen Gebäuden der Feuerlöscher eine Pflichtkomponente ist, sind Privathaushalte bisher nicht in diese Richtlinie eingebunden. Dennoch ist der Einsatz auch im Eigenheim ratsam. Gerade für zu Hause gibt es günstige Modelle, die den Einsatz ratsam machen. Oft reicht schon ein Feuerlöschspray oder ein Fettbrandlöscher völlig aus. Auch im Auto kann so ein Feuerlöscher sinn machen. Zwar sind unsere Fahrzeuge anders als in Filmen relativ Brandsicher, dennoch kommt es häufig gerade bei überhitzten Reifen sie Gummibränden.

So sparen Sie beim Kauf von Feuerlöschern sinnvoll

Gerade in Haushalten und Büros macht es Sinn, mehrere kleine Feuerlöscher zu platzieren anstatt einen großen. Große Feuerlöscher sind teurer und im Brandfall kann immer nur eine Person gleichzeitig löschen. Mit mehreren kleinen Feuerlöschern können Sie die selbe Menge abdecken, sorgen aber gleichzeitig dafür, dass im Brandfall mehrere Personen von mehreren Seiten den Brand eindämmen können. Das senkt auch das Risiko für eine einzelne Person und erhöht die Löschwirkung als Ganzes.

Wenn die Feuerlöscher nun noch sinnvoll verteilt sind, ist der Weg vom Feuerlöscher zum Brandherd unter Umständen wesentlich kürzer. Dazu kommt, dass große Feuerlöscher natürlich schwerer und damit eine erhöhte körperliche Belastung beim Tragen und Verwenden auf den Löschenden zukommt.

In unserem Feuerlöscher Test finden Sie verschiedene Modelle und größen.

 

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