Lichtmikroskop kaufen – Vergleichen Sie vor dem Kauf Ihr neues Mikroskop

Mikroskope im Vergleich, digitale und analoge Lichtmikroskope zum kaufen

Als das Lichtmikroskop endlich erfunden wurde, konnte die Menschheit all die Theorien, die viele Wissenschaftler zuvor in Thesen geäußert hatten, tatsächlich nachweisen.

Auch darüber hinaus war das Mikroskop zur Entwicklung der Medizin und vielen Naturwissenschaften maßgeblich beteiligt. Aber nicht nur im Labor kommen Mikroskope vor. Über die Jahre sind gerade Lichtmikroskope sehr erschwinglich geworden und steuern nun wiederum einen Maßgeblichen Teil zur wissenschaftlichen Entwicklung junger Menschen bei.

Dabei fasziniert das Unsichtbare, was nun sichtbar wird, viele Kinder und Jugendliche. Das ist auch der Grund, warum sich viele ein Mikroskop kaufen.

Diese Seite informiert über die verschiedensten Lichtmikroskope mit Hilfe von Tests, um das richtige Mikroskop für den Nachwuchs oder auch für sich selbst zu kaufen.

Entdecken Sie die unsichtbare Welt – Lichtmikroskope Test

Lichtmikroskop

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Lichtmikroskop
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Lichtmikroskop Hintergrundwissen

Mittels Linsen kann ein Lichtmikroskop sehr kleine Dinge wie einzelne Zellen, strukturiert darstellen. Die Optik macht es möglich. Durch die Kombination verschiedener Linsen können zum Teil riesige Vergrößungen erreicht werden um das sichtbar zu machen, was für dem menschlichen Auge nahezu bis ganz verborgen bleibt.

Wir alle kennen Lupen, die bereits durch die gebogene Linse einen Einblick in eine Art Mikrokosmos geben. Lichtmikroskope können jedoch weitaus höhere Vergrößerungen erreichen.

Bedeutung des Wortes Mikroskop

Das Wort Mikroskop ist eine Zusammensetzung der frühen griechischen Begriffe mikros (sehr klein) und skopie (etwas „ansehen“ oder „betrachten“) – also etwas sehr kleines ansehen. Dementsprechend ist das Substantiv die Mikroskopie und das Verb mikrokopieren.

Die Entwicklung des Lichtmikroskops

Erst mit der Entdeckung und Erforschung des Themengebietes der Optik konnte man auf die unsichtbaren Welten direkt neben uns Einblick erhalten. Bereits in der Antike haben Menschen erkannt, dass bei dem Blick durch einem Wassertropfen das darunterliegende Objekt in seiner Struktur vergrößert dargestellt wurde und plötzlich viel leichter erkennbar war.

Vor über 3 1/2 Jahrtausenden wurde durch die Erfindung des Glases durch die Ägypter der entscheidende Werkstoff zur Entwicklung des Lichtmikroskops geschaffen. Die Linse ersetzte nun den Wassertropfen und sorgte dafür, dass noch weitaus kleinere Objekte sichtbar gemacht werden konnten.

Erreicht wird die Vergrößerung durch die vielfältige Formgestaltung der Linsenoberfläche von kugelförmig bis flach. Wenn nun Licht durch die Linse fällt, verändern die Lichtstrahlen ihre Richtung – die so genannte Brechung des Lichts.

Die Brechung führt zu einer optischen Vergrößerung, wodurch sehr kleine Objekte plötzlich sichtbar werden können.

Lange Jahre blieb das Wissen allerdings ungenutzt, bis Mönche im 13. Jahrhundert die erste Brille aus Beryll herstellten. Dazu wurde der Stein in einen Rahmen gefasst und konnte fortan auf der Nase als Brille getragen werden. Durch diese Wiederentdeckung der Kenntnisse der Optik, konnte dann zu Beginn des 17. Jahrhunderts durch den Brillenschleifer Zacharias Janssen, das erste Lichtmikroskop entwickelt werden.

Dieser entwickelte das Lichtmikroskop mit Hilfe zwei hintereinander gesetzten Linsen. Die anfänglich schlechte Qualität, die durch die Handfertigung der Linsen entstand, konnte erst ca. ein Jahrhundert später durch eine andere Herangehensweise verbessert werden.

Ein Niederländer entwickelte ein Lichtmikroskop auf Basis einer einzigen sehr kleinen und fast kugelförmigen Linse. Durch die hohe Brechwirkung, konnte er nun sehr große Vergrößerungen verzeichnen.

Erst Mitte des 19. Jahrhunderts konnten die Lichtmikroskope mit zwei Linsen ähnliche Vergrößerungsresultate erreichen.

Ernst Abbe und Carl Zeiss haben die Wirkungsweise des Lichtmikroskops versucht wissenschaftlich zu erfassen und so die optimale Linse durch Berechnung herzustellen. Nach gut 4 Jahren wurde das heute moderne Lichtmikroskop der Öffentlichkeit vorgestellt, mit dem nun an bis zu 1500facher Vergrößerung möglich war – und das bei sehr geringen Darstellungsfehlern.

Nun konnte die Wissenschaft und Medizin noch genauer Arbeit und der Siegeszug der Erforschung vieler Krankheiten und der Natur begann. So konnten bessere Heilmittel hergestellt werden und die Lebenserwartung der Menschen stieg.

Aufbau der Lichtmikroskope

Die Basis eines Lichtmikroskopes ist ein fester und schwerer Fuß an dem ein Stativ befestigt ist. Dieses hält die einzelnen Teile des Mikroskops. Ein Spiegel fängt helles Licht ein und lenkt es von unten auf das zu beobachtende Objekt (manchmal wird dies auch mit Hilfe einer kleinen Lampe erreicht). Mittels der Blende können Sie steuern, wieviel Licht auf das Präparat – das auf dem Objektträger sitzt – fallen soll. Der Objekttisch besitzt ein Loch auf dem der Objekthalter sitzt und meist mit zwei Klammern vor dem verwackeln geschützt wird.

Der so genannte Revolfer beinhaltet verschiedene Objektive, die jede eine unterschiedliche Vergrößerung ermöglicht. Fällt das Licht aus dem Spiegel bzw. einer anderen Lichtquelle nun auf das Präparat, durchleuchtet es dieses und fällt in die Linse. Von da aus gelangt es durch den Tubus, der am Stativ befestigt ist, ins Okular und von dort aus ins Auge.

Welche Arten von Lichtmikroskopen gibt es?

Lichtmikroskope gibt es in unterschiedlichen Arten mit jeweils eigenen Funktionsweisen, die die jeweilige Mikroskopierungstechnik unterstützen. Nachfolgend finden Sie eine Erklärung und Aufstellung der verschiedener Lichtmikroskope.

Das Durchlichtmikroskop

Das Durchlichtmikroskop zeichnet sich dadurch aus, dass das Licht von unten auf das Objekt trifft und es quasi durchleuchtet. Das funktioniert allerdings nur bei Präparaten, die Lichtdurchlässig sind. Durchlichtmikroskop-Präparate sind daher sehr dünn geschnitten oder bestehen aus einem Abstrich.

Das Auflichtmikroskop

Einen anderen Ansatz verfolgt das Auflichtmikroskop. Wie der Name schon sagt, wird bei diesem Lichtmikroskop das Licht von einer externen Quelle von oben AUF das Objekt projeziert. Dies bietet den Vorteil, dass das Präparat auch undurchsichtig sein kann, was die Vergrößerung allerdings auf das 100fache beschränkt.

Das Monokularmikroskop

In der Schule oder zu Hause kommt meist das Monokularmikroskop zum Einsatz. Im Gesgensatz zu den anderen Varianten, besitzt es nur einen Tubus wodurch Kosten eingespart werden und es so erschwinglicher ist. Dieses Lichtmikroskop ermöglicht das Betrachten eines Präparates mit nur einem Auge, das andere wird zugekniffen oder mit einer Hand verdeckt.

Da in der Forschung, Wissenschaft und Medizin der Beobachter oft über Stunden mikroskopiert, ist ein Monokularmikroskop eher nicht geeignet, da dies sehr anstrengend ist. Hier wird auf ein Binokularmikroskop zurückgegriffen.

Eine Ausnahme sind jedoch aktuelle Digitalmikroskope, die direkt an einen PC angeschlossen werden können und so das Betrachten des Präparates über einen Monitor ermöglichen.

Stereo-Mikroskop (3D Mikroskop)

Das Stereo-Lichtmikroskop ist nicht zu verwechseln mit einem Binokularmikroskop. Bei diesem Typ werden zwei Objektive aus unterschiedlichen Richtungen auf ein Objekt gerichtet, wodurch ein räumlicher (3D) Eindruck entsteht.

Das Hobby der Lichtmikroskopie

Die Lichtmikroskopie ist ein Hobby wie viele andere, trägt jedoch zur erheblichen kognitiven Entwicklung des Kindes bei und verursacht Neugier. Staubflusen, Wasser oder auch ein tropfen Blut können sehr interessant sein.

Das folgende Video soll Ihnen einen Blick in die Welt der Lichtmikroskope geben – vom Nobelpreisträger Stefan Hell:

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Ein Gedanke zu „Lichtmikroskop kaufen – Vergleichen Sie vor dem Kauf Ihr neues Mikroskop

  1. Ich habe zu Weihnachten die moderne Variante mit USB Anschluss meinen Kindern gekauft. In der Schule haben sie ja nur einfache Schüler-Lichtmikroskope.
    Wir mussten dann auch alle gleich Blutspenden und konnten tolle Fotos von den Präparaten machen.

    Wir können dieses Mikroskop bedenkenlos empfehlen.

    Achja, zu erst sollte man sich mit der Technik des Mikroskopierens vertraut machen. Sonst gehen relativ schnell die Objektive oder Objektträger kaputt.

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